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Firmenprofil
Die K+S Transport GmbH (nachfolgend KST genannt) wurde 1926 gegründet und ist heute eine 100%ige Tochter der K+S Aktiengesellschaft in Kassel. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit der KST sind Umschlag, Lagerung, Absackung und Transport von trockenen schüttbaren Düngemitteln. Ferner betätigt sie sich als Schiffsmakler und Schiffsagent.
Der Überseetransport aller Produkte der K+S AG, wie Kalidüngemittel NPK, Kieserit, Salz sowie anderen Chemikalien, wird durch die KST in Containern oder Charterschiffen weltweit abgewickelt. Darüber hinaus werden auch trockene Schüttgüter aller Art von anderen Kunden über die eigene Kaianlage (Kalikai), das eigene Binnenterminal Werra Kombi Terminal (50% Beteiligung) in Philippsthal oder über fremde Umschlaganlagen abgefertigt. Die Produkte werden per Bahn, Lkw oder Binnen- bzw. Seeschiff angeliefert.
Das Logistikkonzept „Baltic-Train“ ist aus der Überlegung entstanden, rechtzeitig Transport-Alternativen zu den von weiteren Kostensteigerungen wie Maut, Ökosteuer, Mineralölsteuer, digitaler Tacho usw. bedrohten Lkw-Verkehren zu schaffen.
Mitte 2002 wurde die erste ständige Container-Bahnverbindung zwischen Hamburg und Wismar unter dem Produktnamen „Baltic-Train“ eingerichtet. Aufgrund der äußerst guten Zusammenarbeit aller beteiligten Partner hat sich das Konzept kombinierter Verkehre auch vor der Einführung der Maut als eine praktikable Alternative zum Lkw erwiesen.
Diverse Inlandsplätze verfügen mittlerweile über eine direkte und kostengünstige Schienenanbindung für Containerverkehre in die Seehäfen Hamburg und Bremerhaven. Das bietet zum einen ökonomische und ökologische Vorteile und ist zum anderen für alle Industrieunternehmen eine wichtige Transportalternative gegenüber dem Lkw.
Die Container-Shuttle, die bis zu vier Mal pro Woche pendeln, bringen pro Zug ca. 80 TEU an die Elbe und waren der erste Schritt der KST zum Aufbau einer Bahn-Logistik in die Seehäfen.
Bereits seit 2003 besteht die „Baltic-Train“-Zuglinie Hamburg - Beiseförth, die zurzeit drei Mal wöchentlich bedient wird. Mit ca. 90 TEU pro Zug werden jährlich ca. 13.000 LE von der Straße auf die Schiene verlagert. Seit Anfang 2011 bedient „Baltic-Train“ auch die Linie Hannover - Hamburg mit drei Zügen pro Woche.
Das neue Logistikkonzept „Baltic-Train“ erfüllt die politische Forderung, Verkehr von der Straße auf andere Verkehrsträger zu verlagern. Diese Bahnkompetenz wird stetig weiterentwickelt. Zusätzliche Strecken sind bereits in Planung und sollen zügig realisiert werden. Neben diesen Linienverkehren bietet „Baltic-Train“ auch Ganzzüge (Container + konventionelle) im Spotverkehr zwischen beliebigen Verladeorten im Bundesgebiet an.
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